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Ich bin Jahrgang 1965, in Baden-Württemberg geboren und habe mit 15 meine Mutter durch Suizid und mit 40 meinen Lebenspartner durch Krebs verloren. Vieles, was mir im Leben begegnet ist, hat mich geprägt - auch wenn ich es manchmal nicht verstanden habe. Meine Erkenntnisse und Meinungen verändern sich im Laufe meiner Entwicklung und ich bin immer wieder neugierig, welche Ereignisse mich finden und mich auf meinem Weg begleiten. So entwickelte sich aus all dem ein neuer Weg. Meine Ausbildungen Familienaufstellungen, Gewaltfreie Kommunikation, Trauerbegleitung, Trauerreden und vor allem meine Erfahrungen ermöglichen es mir, für andere Menschen in ähnlichen Situationen da zu sein. Mehr über meine Angebote, Termine und über mich finden Sie unter: www.trauerbegleiter.org

Ulrich Schaffer im Interview

Lesereise Ulrich Schaffer 1. Seite

Oben könnt ihr nur einen Bruchteil von den Büchern sehen, die Ulrich Schaffer in seinem langen Schriftstellerleben geschrieben hat. Immer wieder kehrt der in Kanada lebende Autor Jahr für Jahr zu einer Lesereise nach Deutschland zurück. Gerade war er in Berlin und wird noch bis Anfang Mai 2019 in Süddeutschland anzutreffen sein. Sein Programm findet ihr hier.

Vergangenen Dienstag hatte ich das Glück, dass er sich zwischen Auf- und Abbau seines Vortrages, Zeit für ein Interview fürs Trauer-Radio genommen hat. Wie Viele bin ich schon lange begeistert von seinen Texten. Jetzt wo ich ihn auch in echt kennen lernen durfte, bin ich auch ein Fan seiner Persönlichkeit geworden. Offen, wahrhaftig, unverstellt, ständig wachsend und im Wandel, an seinen Ecken und Kanten arbeitend und vor allem zu jedem freundlich – auch zu sich. So nehme ich gerne wertvolle Gedanken anderer auf und verbreite sie weiter. Nur so schaffen sie den Durchbruch zu unseren Seelen und Herzen. Hört euch unser Interview an. Sobald er wieder in Kanada ist – so haben wir es verabredet – beenden wir unser Gespräch. Die Interview-Bedingungen waren etwas unruhig mit Hall- und Piep-Effekten und Unterbrechungen. Erstaunlich, wie sehr dieser Mann die Ruhe bewahren konnte und fokussiert darauf blieb, trauernden Menschen einen positiven Ausblick auf ihr Leben ohne ihren geliebten Menschen zu geben. Trotzdem ist das Zauberwort an dieser Stelle. Leicht gesagt aber wenn es einem liebevoll mit so gut gewählten Worten unterbreitet wird, so ist es vielleicht möglich, damit zu beginnen, wenn auch nur für den Moment, wieder wenigstens einen Hauch von Zuversicht in das Leben zu lassen. Aber hört einfach selbst.

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Mitmachen

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Manche wären gerne beim Trauer-Radio mit einer eigenen Sendung dabei. Allerdings ist es nicht immer so einfach, denn die Unsicherheit ist groß, welche Themen wohl relevant sein könnten, es mangelt am Umgang mit der Technik und um sich all dem zu widmen braucht es Zeit. Ich kann euch aber versichern, dass wir alle, die wir bereits eigene Formate beim Trauer-Radio haben, vorher all das auch nicht wussten und konnten. Aber um es euch noch etwas leichter zu machen, haben wir jetzt einen vereinfachten Leitfaden erstellt, den ihr auf Trauer-Radio unter dem Punkt „Mitmachen“ finden könnt.

Passend zu seinem Buch …

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… gibt es heute gleich zwei neue Episoden von Thomas Achenbachs Sendung: „Trauer ist Leben“ In Episode 3 könnt ihr den 2. Teil des Interviews mit Stephan Weiller „Letzte Lieder“ hören. Um Musik, Trauer und um Männertrauer geht es in der 4. Episode. Thomas Achenbach liest unter anderem aus seinem druckfrischen Buch „Männer trauern anders … was ihnen hilft und gut tut„, vor.

23. Episode von „Talk about Tod“

Key_3000px_12Gerade ist die 23. Episode von „Talk about Tod“ „on air“ gegangen. Hört euch an, was Bestatter David Roth zum Thema „An welchen Toten kannst du dich lebhaft erinnern?“ über den Abschied seines Vaters Fritz Roth erzählt.

 

Anja Pawlowski mit ihrem Blog „… ein Stück untröstlich“ im Trauer-Radio

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Wie geht das, fragt ihr euch? Das beschreibt sie in ihrem Blog „… ein Stück untröstlich“. Anja hat ihren Mann verloren und schreibt über ihren Weg, ihre Gefühle und auch über die Verwandlung, die all das mit ihr macht und was sie daraus macht. Jetzt wird aus ihrem Blog das Buch „… ein Stück untröstlich“, das im April 2019 beim Kilian Andersen Verlag erscheint. Mir gefallen ihre Texte sehr und ich bin begeistert, dass sie bald auch ausserhalb des Internets verfügbar sein werden. Aber noch mehr gefällt mir ihre Stimme, wenn sie daraus beim Trauer-Radio vorliest. Hier könnt ihr nachlesen und hier nachhören oder erst das Eine und dann das Andere.

Spoileralarm! Anja ist gerade unentschlossen, welchen Text sie als nächstes fürs Trauer-Radio einsprechen möchte. Sie hofft in ihrem aktuellen Blogartikel „Ich im Trauer-Radio“ auf Entscheidungshilfen bzw. Vorschläge von euch. Daher meine Bitte in eigener Sache, denn ich brenne auf ihre nächste Episode: Bitte helft ihr!

Was ich am Trauer-Radio so mag, …

cache_2463449624… ist, dass meine lieben KollegInnen mit ihren Sendungen auch für mich immer wieder tollen Input liefern und so gelange ich an Inhalte, die ich selbst noch nicht kenne. So ist es heute auch mit Thomas Achenbachs 2. Episode seines Blog-Podcasts „Trauer ist Leben“, denn dort stellt er Stefan Weiller mit dessen multimedialer Aufführung: „… und die Welt steht still … Letzte Lieder und Geschichten – der Soundtrack am Lebensende“ vor.

Für „… und die Welt steht still… Letzte Lieder und Geschichten aus dem Hospiz“ begegnet Projektinitiator Stefan Weiller deutschlandweit Menschen am Lebensende. Auf Einladung sammelt Weiller Lebenslieder und schreibt und entwickelt dazu gehörige Geschichten. Inspiriert von den Begegnungen und frei nach wahren Motiven schreibt Weiller Texte für die multimediale Aufführung. Das Projekt zeichnet den Weg durch mehrere Zimmer nach und repräsentiert fünf aufeinander folgende Jahreszeiten. Im Zentrum steht die Frage nach Lebensqualität, die in jeder Lebensphase möglich ist.

Im Interview, das ihr direkt hier hören könnt, unterhält sich Thomas Achenbach mit Stefan Weiller über Wichtiges und weniger Wichtiges. Ein sehr schönes Gespräch. Hört rein und bleibt neugierig auf die 2. Folge dieses Gesprächs, dem ihr demnächst auch hier zuhören könnt.

Stefan Weiller ist derzeit auf mit seinem Programm „Letzte Lieder“ auf Tour. Leider kommt er nicht nach Berlin. „Lieber Herr Weiller, können wir das bitte ändern?“

 

Playlist der Night-Loops

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Neulich habe ich im Blog davon berichtet, dass gemeinsam mit Hörerinnen eine nächtliche Playlist „Night-Loop“ fürs Trauer-Radio erarbeitet wurde. Nun schreiben mir Hörerinnen, dass sie nachts (zum Glück) schlafen, die Lieder aber dennoch auch gerne hören würden. Ich kann euch die Songs hier leider nur auflisten aber vielleicht könnt ihr daraus eure eigenen Playlists basteln. Gerne könnt ihr mir aber weiterhin Musikvorschläge fürs Trauer-Radio machen: info@trauerbegleiter.org

Wer sich immer noch nicht traut …

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… seine eigene Radio-Sendung fürs Trauer-Radio aufzunehmen, der kann sich bei der „Kleinen Radioschule“ von Sandra Müller ganz wunderbar mit wertvollen Tipps versorgen, die viele Bedenken einfach so verfliegen und das eigene Format in greifbare Nähe rücken lassen. Als ich vor fast zwei Jahren die Idee fürs Trauer-Radio hatte, konnte ich einfach mal nix: ich kannte mich nicht mit der Technik aus, noch hatte ich Interview- oder Radioerfahrung. Weil aber so viele Leute die Idee gut fanden, musste ich ja irgendwie weiter kommen. Das erste, was ich mir damals kaufte, war das Buch von Sandra Müller: „Radio machen“. So bin ich auf ihren Blog „Radio machen“ gelangt, der wirklich inhaltlich eine Menge bietet. Jetzt hat sie ihre ganzen Blogbeiträge übersichtlich zur „Kleinen Radioschule“ zusammen gefasst:

Mikro hinhalten reicht nicht (Teil 1)
Was, wenn der Gesprächspartner nicht auf die gestellten Fragen antwortet?
Was, wenn ich mich nicht sicher fühle in meiner Rolle als Reporter?
Was, wenn mein Gesprächspartner nur langweilige O-Töne liefert?

Mikro hinhalten reicht nicht (Teil 2)
Was, wenn beim Interview um mich herum geredet wird?
Was, wenn mein Gesprächspartner ahnungs- und lustlos ist?
Was, wenn ich „Action-Aufnahmen“ machen will, die aber ziemlich laut sind?

Mikro hinhalten reicht nicht (Teil 3)
7 Tipps für gute Aufnahmen bei Großereignissen.

Achtung ansteckend!
Wie man sich gegen Behördensprech impft.
Und warum ein kleiner Bruder dabei helfen kann.

Ich kling‘ gar nicht wie ich. 
Warum klingen Anfänger-Beiträge oft unpersönlich und hölzern?
Und wie macht man’s besser?
Tipps zum richtigen Sprechen und Texten

Sag’s einfach. – Gern. Aber wie?
Wie man verständlich fürs Hören schreibt. Und warum „Leichte Sprache“ dabei hilft.

Die erste Anmoderation
…ist die schwerste. Tipps für Einsteiger. An einem Beispiel erklärt.

Wer kriegt die Pole Position?
Wie man Nachrichten sortiert.

Es sollte mehr „geschlegelt“ werden.
Warum man bei einer Umfrage auch mal mehr als nur fragen darf.

Interview? Flirt? Kneipentalk? Egal! Gut!
Was Interviewer von BBC-Kollege Chris Stark lernen sollten

Wie ihr wisst, lebt das Trauer-Radio auch durch eure Beiträge. Traut euch bitte und macht mit.

 

„Trauer ist Leben“ – neues Format beim Trauer-Radio

Trauer ist Leben

Einige von euch kennen Thomas Achenbachs Blog „Trauer ist Leben“ bereits. Er ist auch der sympathische Kerl, auf dessen Vorschlag hin unsere Serie „Zwei Trauerbegleiter unterhalten sich“ entstanden ist, die ich sehr schätze. Ebenso wird bald sein erstes Buch „Männer trauern anders“ beim Patmos-Verlag erscheinen. Und endlich haben meine stetigen Überredungskünste gefruchtet und Thomas´ Blog gibt es jetzt auch als Podcast und im Trauer-Radio. Sein neues Format heißt ebenfalls „Trauer ist Leben“ hört einfach mal rein, was er euch zu sagen hat. 

Bloggen auf WordPress.com.

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