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Daniela Berg im Interview bei „Sag doch mal …“

Daniela Berg im Interview bei „Sag doch mal, was hilft, wenn es weh tut“: Danielas Tochter ist mit 15 Jahren an Krebs gestorben. Ihre Trauer verarbeitet sie teilweise in Mails an gute Freunde. Jahre später entsteht auf Drängen dieser Freunde ein Buch, was sehr berühren und auch helfen kann. Auch mich hat das Buch „Begreifen, was nicht ist“ sehr erreicht. Im Gespräch durfte ich Daniela Berg mit ihrer einfühlsamen Art etwas besser kennenlernen und bin sehr dankbar für das schöne Gespräch.

Daniela Berg ist Jahrgang 72, geboren und aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Sie studierte nach dem Abitur Evangelische Theologie, arbeitete dann aber nicht für die Kirche sondern freiberuflich.

Den Schwerpunkt ihrer Freiberuflichkeit bildet ihre Arbeit als Supervisorin, Coach und Trainerin in der Erwachsenenbildung. Als solche unterstützt sie unter anderem ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiter und gibt Fortbildungen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer. Für den Potsdamer Hospizdienst leitete sie eine Trauergruppe für verwaiste Eltern.

Als Freie Theologin und Trauerrednerin gestaltet sie außerdem kirchenunabhängige Zeremonie zu den großen Wenden im Leben von Menschen, wie Geburt, Heirat und Tod.

Seit vielen Jahren setzt sich Daniela Berg von Berufs wegen mit Tod und Trauer auseinander. Die Begleitung von Menschen nach dem Verlust eines geliebten Menschen ist ihr von je her eine Herzensangelegenheit. Durch den Tod ihrer Tochter bekam dieser Teil ihrer Arbeit eine sehr persönliche Basis und Note.

Mit ihrem Buch möchte sie Menschen teilhaben lassen an ihrem Erleben von Trauer, aufzeigen, was für Sie hilfreich war und dazu ermutigen, einen ganz eigenen Weg durch die Trauer zu gehen.

Daniela Berg lebt mir ihrem Mann, ihrem Sohn und ihrer verstorbenen Tochter im Herzen in Potsdam und hat hier auch einen eigenen Praxisraum.

Daniela_Berg_SupervisionDaniela Berg

Mail: post@begreifenwasnichtist.de

Tel. 0331-6200 420,

Mobil: 0179- 2384769

www.draufblick-potsdam.de

www.mediavitae.de

 

Seiten für das Buch „Begreifen, was nicht ist“:

https://begreifenwasnichtist.wordpress.com/

https://www.facebook.com/begreifenwasnichtist

Der Livestream vom Trauer-Radio ist: http://laut.fm/trauer-radio1

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Ich würde ja gerne, wenn ich das mit der Technik drauf hätte!

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So geht es vielen TrauerbegleiterInnen und Menschen die in diesem Bereich arbeiten. Sie mögen die Idee, eine eigene Radio-Sendung über ihre Arbeit zu entwickeln, damit sie noch auf eine andere Art Menschen in Trauersituationen erreichen können. Als ich das Trauer-Radio gegründet habe, ging es mir darum zu zeigen, was es im Bereich Trauerarbeit gibt, denn wenn man einen geliebten Menschen verliert, ist man selbst und das gesamte Umfeld meistens überfordert. In diesen Momenten sind Betroffene, was Trauerarbeit angeht, oft Anfänger. Wir hier im Trauer-Radio geben einen Überblick und vielleicht auch eine etwas andere Möglichkeit, sich dem Thema anzunähern. Eine Trauernde schrieb mir, wie gerührt sie darüber sei, wie viele und tolle Menschen sich um Trauernde kümmern würden.

Gerne wären viele meiner KollegInnen mit einer eigenen Sendung dabei, denken aber die technische Seite sei eventuell eine zu große Herausforderung. Ich kann euch beruhigen: Ich konnte anfangs auch nix und habe meine technische und inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Radio machen“ mitgeschrieben. Es ist nicht perfekt aber ich denke, es ist ganz ok geworden. Auch die anderen ModeratorInnen kannten sich anfangs nicht aus, auch sie haben sich einfach getraut und es sind ganz wunderbare Sendungen daraufhin entstanden. Auf www.trauer-radio.de könnt ihr unter Tipps meine drei Newsletter übers „Radio machen“ einsehen und unter FAQs findet ihr viele Antworten zu Fragen, die ihr vielleicht habt. Und wenn ihr dann immer noch unsicher seid, schreibt mir einfach. Also traut euch und helft damit Trauernden, sich auf ihrem Weg besser zurecht zu finden.

Liebe Grüße Eva

 

Eine neue Sendung: „Reisen mit Christa“

Bild 3_Trauerradio. de (1)Ich freue mich über den neuen Zugewinn in unserer kleinen Internet-Radio-Gemeinschaft. Die Trauerbegleiterin Christa Samluck-Köpsel stellt euch in der Sendung: „Reisen mit Christa – Was Trauerreisen leisten können“ ihre Erfahrungen mit den Trauerreisen vor, die sie anbietet. Dabei könnt ihr wunderbar herausfinden, ob Christa und Trauerreisen vielleicht eine gute Möglichkeit sein könnten, euch auf eurem Weg ein kleines Stück zu begleiten. Ich persönlich kenne Christa schon einige Jahre, denn wir haben zu jener Zeit die TrauerbegleiterInnen-Ausbildung gemeinsam absolviert. Damals schon dachte ich: „Hätte ich doch nur in meiner Trauerzeit jemanden wie Christa an meiner Seite haben können.“ Und das gilt auch heute noch. An ihrer Stimme merkt ihr schon, wie einfühlsam sie ist. Nichts drängt sie einem auf. Sie weiß aber im Bereich Trauerbewältigung sehr viel – auch aus eigener Erfahrung. Solltet Ihr dennoch unsicher sein, kontaktiert sie einfach: Zeit.T.Raum@Kabelmail.de oder Tel. 0 41 93 – 75 24 546

Hört einfach rein und begebt euch erst einmal mit euren Ohren auf Reisen und dann ergibt sich vielleicht auch mehr. Als nächstes gibt es die Kloster-Tage vom 30. September bis zum 3. Oktober 2018 mit Christa.

Gleich zwei neue Episoden von „Talk about Tod“

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Wenn ihr wissen möchtet, ob man Tote zu Hause behalten darf und ob man Angst vor ihnen haben müsst, hört hier in die Mediathek hinein oder direkt ins Programm.

Flyer fürs Trauer-Radio

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Seit heute gibt es Flyer fürs Trauer-Radio. Wer welche möchte, um sie zu verteilen, kann mir gerne eine Mail an info@trauerbegleiter.org schicken und mir die Adresse verraten, wo ich sie hinschicken soll. Das Ganze ist natürlich mit keinerlei Kosten verbunden.

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Sternenkinder

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In der 4. Episode von „Sag doch mal, was hilft, wenn es weh tut“ unterhalte ich mich mit Simone Strobl aus Wels in Österreich. Sie hat aus eigener Betroffenheit heraus den Verein Pusteblume gegründet, der Eltern hilft, die ihr ungeborenes Kind verloren haben.

Viele schwere Themen erhalten wenig Aufmerksamkeit und Mitgefühl. Bei den Sternenkindern ist es besonders schwierig, denn sie sind für das Umfeld eigentlich unsichtbar, weil sie uns schon vor ihrer Geburt verlassen. Auch fällt es nicht Betroffenen schwer, sich vorzustellen, dass wir auch um ein ungeborenes Wesen, das ein Teil von uns ist, das wir lieben und dessen Zukunft wir schon vor uns liegen sahen, trauern können. Es wird Zeit, auch dieses Thema etwas mehr in den Vordergrund zu bringen und Simone Strobl ist eine Mutter von zwei Sternenkindern und einem Erdenkind, die das mit ihrem Verein Pusteblume tut. Hört rein. Wichtige Infos zu diesem Thema findet ihr unter den Shownotes zur Episode.

Für das Interview hat Simone Strobl die drei Engel mit Wolke auf dem Foto oben mitgebracht, damit ich sie an euch verlosen kann. Wer also selbst betroffen ist oder jemanden kennt, der ein Kind vor der Geburt verloren hat und so einen Engel an jemanden Betroffenen verschenken möchte, der schreibt mir bis zum 25. Februar 2018 eine Mail mit dem Betreff: Sternenkinder an: info@trauerbegleiter.org bitte mit der Adresse, wohin einer der Engel geschickt werden soll. Ich kann zwar nichts versprechen aber schreibt auch eine der drei Farben, die ihr gerne hättet dazu.

 

Der 13. Februar ist der Tag des Radios

SmallLogoDie Entwicklung des Radios über die beinahe 100 letzten Jahre haben dazu geführt, dass nach und nach eigentlich jeder Radioprogramm empfangen kann. Das Internet hat in den letzten 10 Jahren ermöglicht, dass heute eigentlich fast jeder selbst Radio machen kann. Diese Chance habe ich letzten November gemeinsam mit den anderen ModeratorInnen genutzt, um für Trauernde so nach und nach ein Programm aufzubauen, das Trauernden hilft, sich zu orientieren und ein wenig durch den schweren Alltag tragen kann.

Nach nur drei Monaten schwanken unsere täglichen Einschaltquoten zwischen 130 und 150 Hörern, Tendenz stark steigend. Das bestätigt uns, dass unser Gedanke „Trauer-Radio“ ins Leben zu rufen richtig und wichtig war. Mal sehen, wie sich alles entwickelt haben wird, wenn wir unseren ersten Jahrestag im November erreicht haben. Wir hoffen, dass wir bis dahin viele Menschen unterstützen konnten, die sich in einer sehr schwierigen Lebenslage befinden und ihnen mit unseren Beiträgen zeigen, dass sie nicht alleine sind und dass man die Trauer überleben und für sich nutzen kann, um an ihr zu wachsen. In diesem Sinne fühlt euch umarmt, wo auch immer wir euch erreichen dürfen.

Hier geht es zu mehr über die Entwicklung des Radios.

 

Von Sinnbildern und Sinngeschichten: Musiker Simon Daum zu Gast bei Michaela Mielke

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Ein Interview, das mich sehr berührt hat, Musik die ich ab jetzt beim Schreiben meines neuen Buches als Inspiration verwenden werde und eine Moderatorin, die die richtigen Fragen stellt. Es geht neben den musikalischen Erfolgen von Simon Daum auch um sein Leben mit MCS. Bei MCS handelt es sich um eine Mehrfache Chemikalien-Unverträglichkeit und wird im Interview sehr gut und nachvollziehbar erklärt. Unvorstellbar für Menschen, die nicht betroffen sind, wie man damit leben kann. Links zu mehr Informationen über MCS findet ihr in den Shownotes zur Sendung. Das Interview gibt Einblicke, wie der Musiker mit einem schweren Schicksalsschlag zu leben gelernt hat und macht Mut, sich den Anforderungen des Lebens zu stellen, seien sie auch noch so ungewöhnlich, und dennoch ein erfülltes, glückliches und kreatives Leben zu führen. Seine Musik ist hoffnungsvoll und hilft Betroffenen durch schwierige Momente und Lebenssituationen hindurch. So was schaffen nur Menschen, die wissen, um was es wirklich geht.

Simon Daum ist, Musiker und Komponist. Aus seiner Feder stammt auch die Musik zum Lebensbaum-Trailer von Michaela Mielke. Im Interview geht es um freudige Momente im Leben, aber auch über schwierige Phasen, Simon Daums musikalischen Weg und über das Leben mit MCS.

Liebe Michaela: Danke für das schöne Interview! Lieber Simon: Danke für die wundervolle Musik und deine Offenheit! Bitte mehr davon!

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