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Anja Pawlowski mit ihrem Blog „… ein Stück untröstlich“ im Trauer-Radio

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Wie geht das, fragt ihr euch? Das beschreibt sie in ihrem Blog „… ein Stück untröstlich“. Anja hat ihren Mann verloren und schreibt über ihren Weg, ihre Gefühle und auch über die Verwandlung, die all das mit ihr macht und was sie daraus macht. Jetzt wird aus ihrem Blog das Buch „… ein Stück untröstlich“, das im April 2019 beim Kilian Andersen Verlag erscheint. Mir gefallen ihre Texte sehr und ich bin begeistert, dass sie bald auch ausserhalb des Internets verfügbar sein werden. Aber noch mehr gefällt mir ihre Stimme, wenn sie daraus beim Trauer-Radio vorliest. Hier könnt ihr nachlesen und hier nachhören oder erst das Eine und dann das Andere.

Spoileralarm! Anja ist gerade unentschlossen, welchen Text sie als nächstes fürs Trauer-Radio einsprechen möchte. Sie hofft in ihrem aktuellen Blogartikel „Ich im Trauer-Radio“ auf Entscheidungshilfen bzw. Vorschläge von euch. Daher meine Bitte in eigener Sache, denn ich brenne auf ihre nächste Episode: Bitte helft ihr!

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Was ich am Trauer-Radio so mag, …

cache_2463449624… ist, dass meine lieben KollegInnen mit ihren Sendungen auch für mich immer wieder tollen Input liefern und so gelange ich an Inhalte, die ich selbst noch nicht kenne. So ist es heute auch mit Thomas Achenbachs 2. Episode seines Blog-Podcasts „Trauer ist Leben“, denn dort stellt er Stefan Weiller mit dessen multimedialer Aufführung: „… und die Welt steht still … Letzte Lieder und Geschichten – der Soundtrack am Lebensende“ vor.

Für „… und die Welt steht still… Letzte Lieder und Geschichten aus dem Hospiz“ begegnet Projektinitiator Stefan Weiller deutschlandweit Menschen am Lebensende. Auf Einladung sammelt Weiller Lebenslieder und schreibt und entwickelt dazu gehörige Geschichten. Inspiriert von den Begegnungen und frei nach wahren Motiven schreibt Weiller Texte für die multimediale Aufführung. Das Projekt zeichnet den Weg durch mehrere Zimmer nach und repräsentiert fünf aufeinander folgende Jahreszeiten. Im Zentrum steht die Frage nach Lebensqualität, die in jeder Lebensphase möglich ist.

Im Interview, das ihr direkt hier hören könnt, unterhält sich Thomas Achenbach mit Stefan Weiller über Wichtiges und weniger Wichtiges. Ein sehr schönes Gespräch. Hört rein und bleibt neugierig auf die 2. Folge dieses Gesprächs, dem ihr demnächst auch hier zuhören könnt.

Stefan Weiller ist derzeit auf mit seinem Programm „Letzte Lieder“ auf Tour. Leider kommt er nicht nach Berlin. „Lieber Herr Weiller, können wir das bitte ändern?“

 

Playlist der Night-Loops

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Neulich habe ich im Blog davon berichtet, dass gemeinsam mit Hörerinnen eine nächtliche Playlist „Night-Loop“ fürs Trauer-Radio erarbeitet wurde. Nun schreiben mir Hörerinnen, dass sie nachts (zum Glück) schlafen, die Lieder aber dennoch auch gerne hören würden. Ich kann euch die Songs hier leider nur auflisten aber vielleicht könnt ihr daraus eure eigenen Playlists basteln. Gerne könnt ihr mir aber weiterhin Musikvorschläge fürs Trauer-Radio machen: info@trauerbegleiter.org

Wer sich immer noch nicht traut …

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… seine eigene Radio-Sendung fürs Trauer-Radio aufzunehmen, der kann sich bei der „Kleinen Radioschule“ von Sandra Müller ganz wunderbar mit wertvollen Tipps versorgen, die viele Bedenken einfach so verfliegen und das eigene Format in greifbare Nähe rücken lassen. Als ich vor fast zwei Jahren die Idee fürs Trauer-Radio hatte, konnte ich einfach mal nix: ich kannte mich nicht mit der Technik aus, noch hatte ich Interview- oder Radioerfahrung. Weil aber so viele Leute die Idee gut fanden, musste ich ja irgendwie weiter kommen. Das erste, was ich mir damals kaufte, war das Buch von Sandra Müller: „Radio machen“. So bin ich auf ihren Blog „Radio machen“ gelangt, der wirklich inhaltlich eine Menge bietet. Jetzt hat sie ihre ganzen Blogbeiträge übersichtlich zur „Kleinen Radioschule“ zusammen gefasst:

Mikro hinhalten reicht nicht (Teil 1)
Was, wenn der Gesprächspartner nicht auf die gestellten Fragen antwortet?
Was, wenn ich mich nicht sicher fühle in meiner Rolle als Reporter?
Was, wenn mein Gesprächspartner nur langweilige O-Töne liefert?

Mikro hinhalten reicht nicht (Teil 2)
Was, wenn beim Interview um mich herum geredet wird?
Was, wenn mein Gesprächspartner ahnungs- und lustlos ist?
Was, wenn ich „Action-Aufnahmen“ machen will, die aber ziemlich laut sind?

Mikro hinhalten reicht nicht (Teil 3)
7 Tipps für gute Aufnahmen bei Großereignissen.

Achtung ansteckend!
Wie man sich gegen Behördensprech impft.
Und warum ein kleiner Bruder dabei helfen kann.

Ich kling‘ gar nicht wie ich. 
Warum klingen Anfänger-Beiträge oft unpersönlich und hölzern?
Und wie macht man’s besser?
Tipps zum richtigen Sprechen und Texten

Sag’s einfach. – Gern. Aber wie?
Wie man verständlich fürs Hören schreibt. Und warum „Leichte Sprache“ dabei hilft.

Die erste Anmoderation
…ist die schwerste. Tipps für Einsteiger. An einem Beispiel erklärt.

Wer kriegt die Pole Position?
Wie man Nachrichten sortiert.

Es sollte mehr „geschlegelt“ werden.
Warum man bei einer Umfrage auch mal mehr als nur fragen darf.

Interview? Flirt? Kneipentalk? Egal! Gut!
Was Interviewer von BBC-Kollege Chris Stark lernen sollten

Wie ihr wisst, lebt das Trauer-Radio auch durch eure Beiträge. Traut euch bitte und macht mit.

 

„Trauer ist Leben“ – neues Format beim Trauer-Radio

Trauer ist Leben

Einige von euch kennen Thomas Achenbachs Blog „Trauer ist Leben“ bereits. Er ist auch der sympathische Kerl, auf dessen Vorschlag hin unsere Serie „Zwei Trauerbegleiter unterhalten sich“ entstanden ist, die ich sehr schätze. Ebenso wird bald sein erstes Buch „Männer trauern anders“ beim Patmos-Verlag erscheinen. Und endlich haben meine stetigen Überredungskünste gefruchtet und Thomas´ Blog gibt es jetzt auch als Podcast und im Trauer-Radio. Sein neues Format heißt ebenfalls „Trauer ist Leben“ hört einfach mal rein, was er euch zu sagen hat. 

Mit welchem Empfänger hört ihr Trauer-Radio?

 

Notenvorlage - Arbeitskopie 2Wer hat Lust, mich mit guten Fotos von Radios, MP3-Playern, etc. zu unterstützen? Mir gehen die Bilder von Abspielgeräten aus, daher starte ich einen Foto-Wettbewerb. Die besten Einsender bekommen eines meiner Bücher nach Wahl geschenkt.

Natürlich überlasst ihr mir dafür die Rechte an euren Bildern, damit ich sie für Artikel über das Trauer-Radio im Begleitbrief, auf meinem Blog, Facebook, etc. verwenden kann. Daher ist es besonders wichtig, dass die eingesandten Fotos ausschließlich von euch selbst gemacht wurden.

Dabei dürft ihr ruhig auch kreativ und künstlerisch tätig werden. Auf Wunsch kommt natürlich auch euer Name darunter, sollte ich euer Foto einsetzen. Lasst euch also gerne etwas einfallen.

Der Wettbewerb startet sofort und dauert bis zum 1. April 2019. Ich freue mich auf eure Einsendungen per Mail an: info@trauerbegleiter.org

Night-Loop

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Passend zum Vollmond habe ich HörerInnen-Wünsche zusammengestellt, die euch gut durch die Nacht bringen sollen. Danke für die schöne Musik!

Zu hören zur Zeit täglich von 2 bis 5 Uhr nachts nur auf laut.fm/trauer-radio1.

Zu Beginn des Jahres: Eine neue Sendung

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Manchmal fällt einem einfach etwas in den Schoß. So passierte es mir mit der CD „Du bleibst mir nah“. Ich bekam den Vorschlag, doch mal den einen oder anderen Song daraus, beim Trauer-Radio zu spielen. Nachdem ich in die Musik hinein gehört hatte, reichte mir das nicht. Ich wollte lieber eine ganz eigene Sendung daraus machen, denn wenn etwas zum Trauer-Radio passt, dann das, was Klaus-André Eickhoff vertont hat. 

Elf Lieder hat er geschrieben, denen Texte aus dem Buch „Du bleibst mir nah – Tagebuch für Trauernde“ von Hans J.Zimmermann (vergriffen) zugrunde liegen.

Sie geben keine schnellen Antworten und versprechen keinen billigen Trost. Sie versuchen mit Worten und Melodien, Trauernde dort abholen, wo sie stehen: Plötzlich in einem Leben ohne diesen einen vertrauten Menschen. Sie fordern auf, sich bewusst der Erinnerung auszusetzen. Das tut weh. Aber es tut vor allem gut! Denn Trauer will durchlebt sein, ja, mühevoll, schmerzvoll. Erst dann kann aus Trauer Dankbarkeit werden. 

Musikalisch lebt die CD von einer Mischung aus Eickhoff-typischen Melodien am Flügel, sowie atmosphärisch extrem dichten und eigenständigen Arrangements von Wolfgang Zerbin, beides bereichert durch das außergewöhnliche und einfühlsame Cellospiel von Torsten Harder. Eickhoff selbst sagt darüber: „Anfangs war die CD eine Auftragsarbeit als CD zum Buch „Du bleibst mir nah – Tagebuch für Trauernde“ von Hans J. Zimmermann. Ich konnte mich hineindenken, hatte meinen Bruder vor vielen Jahren verloren. Kurz nach der Anfrage zur CD starb meine Mutter. Dann wurde das Projekt zu meiner eigenen Trauerarbeit.

Hören könnt ihr diese Lieder in der Mediathek, Rubrik Musik unter: „Du bleibst mir nah“. Kaufen könnt ihr die CD und das „Tagebuch für Trauernde“ hier.

Wer sich nun fragt, was dieser Mann sonst noch so macht, der kann ihn „on Tour“ oder als Moderator der Sendung „Gott sei Dank“ erleben. Sie läuft derzeit bei Bibel TV sonntags um 21.15 Uhr. 

„… ein Stück untröstlich“ eine passende Folge neu zur Weihnachtszeit

RIMG0021 (1)Ich bin so froh, dass ich Anja Pawlowski dieses Jahr überzeugen konnte, ihren Blog: „… ein Stück untröstlich“, aus dem im nächsten Jahr sogar ein Buch wird, auch ins Trauer-Radio zu bringen. Hört euch ihre 2. Episode von „… ein Stück untröstlich“ an und schreibt ruhig hier in die Kommentarfunktion, ob ihr von ihrem Format auch so begeistert seid, wie ich. In dieser Folge teilt sie ein paar Gedanken dazu, wie es ist, wenn man einfach nicht mehr kann. Wie kann man es schaffen, so ein Tief in Trauerzeiten auszuhalten? Und: kommt man da wieder hinaus? Wie kann das gehen? Dazu liest sie die beiden Blogtexte: „Durchhänger“ und „Weitergehen“.

Spoileralarm! An einem der letzten Tage des Adventskalenders für Trauernde, der noch bis zum 31. Dezember 2018 läuft, wird ein Gutschein für ein Exemplar ihres Buches „… ein Stück untröstlich“ das im Frühjahr erscheint, verschenkt. Schaut nach unter: www.das-erste-trauerjahr.de

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